Bern, 28. April 2009
Resolution der Gründungsversammlung VGMG
Die „Vereinigung gegen mediale Gewalt“ setzt sich ein gegen unkontrollierte Darstellung und Konsum von Gewalt in Bildschirmmedien. Der Darstellung grausamer Gewalt setzt der Verein das Engagement seiner Mitglieder für ein gewaltfreies Zusammenleben entgegen. Dazu braucht es eine wirksame Regulierung und eine vermehrte Sensibilisierung der Bevölkerung.
Die Gründungsmitglieder der VGMG fordern:
- Die Aufklärung und Sensibilisierung der Gesellschaft in Bezug auf die Wirkung von Gewaltdarstellungen.
- Einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf mediale Gewalt.
- Förderung der Kompetenz von Jugendlichen im Umgang mit neuen Medien.
- Ein Verbot von Computerspielen, in denen mit Mord und/oder Folter das Spielziel erreicht wird.
- Die Schaffung einer schweizerischen Zertifizierungsstelle, welche unabhängig vom Handel über die Zulassung beziehungsweise die Altersfreigabe von Spielsoftware befindet.
- Die Förderung witziger, detailreicher und strategisch anspruchsvoller Computerspiele, die ohne Gewalt auskommen.
- Die Reglementierung von Gewaltdarstellungen in Internet und Fernsehen, in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft.
- Firmen, welche mit der Produktion oder dem Verkauf von Killergames Geld verdienen, müssen für die Folgen der Gewaltdarstellungen zur Verantwortung gezogen werden.